Saisonabschluss – 3MUC Triathlon Oberschleißheim 2018

Saisonabschluss – 3MUC Triathlon Oberschleißheim 2018

Tja, das war es also das Saisonfinale…Am vergangenen Sonntag, den 26.August, stand meine letzte olympische Distanz an: der 3MUC Triathlon in Oberschleißheim bei München. 

Nachdem ich diese Saison eh schon für gelaufen erklärt hatte, da ich kaum mehr trainieren konnte aufgrund meiner ständigen Erkältungen, hatte ich keinerlei Erwartungen an das Rennen und wollte es einfach nur hinter mich bringen. 

Zu allem Überfluss waren für das komplette Wochenende Regen und Temperaturen um die 12-15 Grad angesagt. Juhu!!!

Also habe ich Samstag meine kurze Vorbelastung gemacht und dann Triathlon Sachen gepackt. Irgendwas vergesse ich trotz der Planung und dem Packen in Ruhe am Vortag aber immer: Dieses Mal war es das Startnummernband! Aufgefallen ist mir dies als ich den Startbeutel abgeholt habe und dann mit der Startnummer in der Hand dort stand und wusste, dass ich einen entscheidenden Teil beim Triathlon komplett vergessen hatte: das Tragen einer Startnummer während des Wettkampfes! Ist ja auch nicht so, dass das was Neues wäre. Peinlich, peinlich…Naja schnell unnötigerweise ein Neues vor Ort gekauft. 

Aber der Reihe nach: Dick angezogen ging es Sonntagfrüh bei 10 Grad Richtung Oberschleißheim bei München. Ich hätte mir lieber ein Hitzerennen gewünscht als so ein Kaltes, wie es letztendlich für mich war. (Andere haben es als angenehm empfunden daher die Anmerkung)

Der See war an diesem Tag auch „nur“ noch 20 Grad „warm“, was   ein Schwimmen im Neopren ermöglicht hat. 

Um 10Uhr fiel also an diesem Sonntag der Startschuss für meinen letzten Triathlon in dieser Saison. Das Wasser war wie immer im Regattasee angenehm klar, für meinen Geschmack aber ein wenig kalt.

Das Schwimmen lief insgesamt ganz okay. Das fehlende Training der Wochen zuvor bekam ich aber während des gesamten Triathlons zu spüren. Das hat die ganze Angelegenheit unglaublich anstrengend und unnötig schwerer gemacht. So eben auch direkt beim Schwimmen, trotzdem denke ich, dass ich solide geschwommen bin und konnte dann nach 27,21min mit meinen zu dem Zeitpunkt schon eiskalten Zehen aufs Rad steigen. Zur Erklärung: Beim 3MUC fährt man acht Mal um den See. Die erste Runde habe ich erstmal gebraucht, um wieder ins Radfahren reinzukommen.

Ab der zweiten Runde habe ich meine Zehen kaum mehr gespürt, und die Beine haben angefangen von der Kälte weh zu tun. Ab der vierten Runde hatte ich starke Schmerzen im linken Knie, die auch Kälte bedingt waren. Ich habe einfach insgesamt beim Radfahren unglaublich gefroren. Zum Glück war das Radfahren relativ schnell vorbei…In der Wechselzone 2 angekommen, habe ich mich hingesetzt und hektisch versucht Socken über meine kalten und komplett tauben Füße zu stülpen. Echt schwierig, wenn man total ausgekühlt ist. Zum Glück kam dann das Laufen!

Die ersten 3km waren schmerzhaft mit den tauben Füßen und den „eingefrorenen“ Beinen. Ab der zweiten Runde ging es zum Glück langsam besser und ab den Kilometern 4 bis 5 habe ich dann endlich meine Zehen wieder gespürt. Ihr kennt sicher das Gefühl, wenn etwas unterkühlt war und dann langsam wieder auftaut – es brennt und kribbelt in dem betroffenen Bereich unglaublich. So ging es dann die letzten 5km bis ins Ziel weiter. Nach 2h30min habe ich dann endlich den Zielbogen durchlaufen!  AK Platz 2 / Gesamt 11.

Insgesamt habe ich auch mein Ziel erreicht: Den letzten Triathlon diese Saison gefinished! Danach ging es direkt vor Ort unter die heiße Dusche, und dann gab es warme Klamotten zum Einmummeln. 

Jetzt heißt es überlegen, wie ich das mit meinem Immunsystem verbessern kann, damit ich nicht ständig krank bin und wieder beständiger trainieren kann. 

Ich hoffe, ihr hatte eine bessere Saison als ich und konntet Sie erfolgreich beenden oder werdet das noch die nächsten Wochen tun! 

 

Alles Liebe 

Eure Stephanie

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