Ironman Frankfurt & Hamburg Wasser Triathlon – Rückblick Teil 2

Ironman Frankfurt & Hamburg Wasser Triathlon – Rückblick Teil 2

Weiter geht’s mit meinem Rückblick der letzten Wochen…

Am Wochenende nach dem T3 Düsseldorf Triathlon stand der Ironman Frankfurt vor der Tür. Das wohl am besten besetzte Rennen auf deutschem Boden! Neben Jan Frodeno, Patrick Lange, Andi Böcherer, Daniela Ryf waren auch andere Größen wie Anne Haug, Sarah True, Sarah Crowley und Josh Amberger, sowie zahlreiche weitere „Stars“ am Start.

Das alleine wäre schon Grund genug gewesen das Rennen vor Ort verfolgen zu wollen. Der Hauptgrund war aber, dass eine sehr gute Freundin dieses Jahr dort ihr Langdistanz-Debüt hatte und ich sie auf jeden Fall unterstützen wollte, so wie sie das auch im Vorjahr bei mir gemacht hatte. Außerdem liebe ich den Ironman in Frankfurt einfach. Der Marathon wird mitten in der Stadt ausgetragen und so hat das Rennen einfach einen ganz besonderen Flair und – für mich persönlich – eine unglaubliche Anziehungskraft.

Der Triathlonwettkampf dieses Jahr hatte eine Veränderung, auf die ich sehr gespannt war, nämlich die Wechselzone 2 – in der nicht wie in den Jahren davor, die Helfer die Räder wegstellen sollten, sondern die Athleten sie nach ihrer Ankunft selbst einsortieren/ aufräumen mussten. Erstaunlicherweise waren die T2 Zeiten mit dieser Umstellung kaum langsamer. Wir saßen einige Zeit an der zweiten Wechselzone und mussten feststellen, dass dieses System wirklich reibungslos funktioniert hat. Lediglich das Abholen der Räder nach dem Ironman muss laut Aussage einiger Athleten chaotisch und die Wartezeit doppelt so lange wie sonst gewesen sein Hierbei besteht dann also noch Verbesserungsbedarf des Veranstalters.

Unglaublich war es Jan Frodeno an einem vorbeifliegen zu sehen genauso wie Daniela Ryf. Super diese Ikonen unseres Sports an diesem Tag anfeuern zu dürfen! Auch die zahlreichen anderen Athleten wurden ordentlich durch Jubelrufe unterstützt. Da ich selbst ja schon zweimal dort erfahren durfte, wie schön es ist, wenn einen die Zuschauer durch ihre Zurufe Runde für Runde tragen, waren dies besondere Momente für mich.

Es war sowohl für Zuschauer als auch Athleten ein heißer Tag, der für die Mehrheit der Athleten sehr erfolgreich ausgegangen ist.

 

Wenn die Startgebühr nicht so immens wäre bei Ironman Rennen, stände dieses Rennen wohl jedes Jahr auf meiner Agenda! Der Ironman Frankfurt ist wirklich ein Rennen, was ein Langdistanz-Triathlet auf jeden Fall einmal in seiner Karriere bestritten haben sollte.

 

Das nächste Highlight war der ITU Hamburg Wasser Triathlon. Ich hatte den Triathlon bisher nur in dem Film „Wechselzeiten“ gesehen und war währenddessen schon fasziniert und vor allem von der ewig langen Wechselzone. Der Hamburg Wasser Triathlon soll der wohl größte Triathlon auf der Welt mit den 20.000 Startern an den beiden Wochenendtagen sein. Ich bin Freitag Abend dort angekommen und war insgesamt ganze 24h in Hamburg.

Schwierig fand ich hierbei die Orientierung und die Aufteilung der einzelnen Stationen des Triathlons in der Stadt. So muss man die Startunterlage an einem Ort abholen, Start und Zielbereich, sowie Messe sind wieder ganz woanders.

Es ist defintiv ein riesiges Event mit einer gigantischen Wechselzone. Man muss daher natürlich für sich wissen, ob man das möchte und mit den eventuellen Einschränkungen/ Umständen, die dadurch einhergehen, leben kann oder lieber doch ein kleines familiäreres Rennen bevorzugt.

Am Samstag fand die Sprintdistanz statt und für Sonntag war die olympische Distanz angesetzt. Wie vielen anderen würde mir persönlich das Schwimmen im Dunkeln / dem Tunnel wirklich Angst machen, daher würde ich andere Wettkämpfe bevorzugen. Trotzdem ist es ein tolles Event mit einer unglaublichen Finishline.

 

Beides sind auf jeden Fall große, beeindruckende Triathlonevents auf deutschem Boden, und ich bin froh, dass ich sie dieses Jahr beide live erleben durfte.

 

Grüße

Eure Stephanie

 

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