T3 Düsseldorf – Rückblick Juli – Teil 1

T3 Düsseldorf – Rückblick Juli – Teil 1

Nachdem ich nun länger nichts mehr von mir hören hab lassen, dachte ich es wäre Zeit mal zu erzählen, was ich im Juli alles so erlebt habe bzw. vielleicht allgemeiner was seit meinem letzten Beitrag hier alles so passiert ist. Mein letzter Eintrag ist vom 30. Juni 2018 und ging über die geplante zweite Mitteldistanz meiner Saison, welche leider einer Erkältung zum Opfer gefallen ist und kurzerhand zu einer olympischen Distanz umgemeldet wurde.

T3 Düsseldorf Triathlon – Fazit

Direkt in der Woche nach dem Chiemsee Triathlon habe ich mich natürlich vorrangig darum gekümmert vollständig gesund und fit zu werden. Nachdem es mir zum Glück direkt nach dem Wettkampf deutlich besser ging und nicht wie erwartet schlechter, habe ich den Entschluss gefasst den Startplatz einer Bekannten für den T3 Düsseldorf Triathlon zu übernehmen. Sie selbst konnte leider kurzfristig nicht starten und ich hatte Lust noch ein ordentliches Rennen über die Sprintdistanz zu machen. Allgemein muss ich im Nachhinein aber sagen, dass ich den T3 Triathlon nicht wirklich empfehlen kann. Das Schwimmen im Medienhafen ist – wie zu erwarten war – recht eklig gewesen, die Wasserqualität ist sehr schlecht und an den meisten Stellen kann man, wenn man sich hinstellen möchte am Boden eine Schleimschicht berühren. Die circa 50 Treppenstufen, die man direkt nach dem Schwimmausstieg bewältigen muss geben einem echt den Rest nach dem Schwimmen. Die ersten Stufen joggt man noch motiviert hoch, aber schon kurz danach habe ich aus Angst unnötiges Seitenstechen zu bekommen, langsamer gemacht und deutlich Tempo rausgenommen bzw. bin eher gemütlich die Stufen hoch. 😉

Der nächste anstrengende Part folgt nämlich direkt danach: Die Wechselzone ist sehr groß und der Weg vom Schwimmausstieg nach den Treppen dorthin sehr lang. Man legt hier circa einen ganzen Kilometer zurück, bevor man endlich vor seinem Fahrrad steht.  Der Weg ist auf den ersten 400 Metern mit Teppich ausgelegt, der durch die vorher gestarteten Gruppen leider bei mir und zahlreichen anderen Athleten schon stark durchnässt war und daher eine erhebliche Rutschgefahr mit sich gebracht hat. Schon im Vorfeld konnte man einige Athleten beobachten, die sich gerade noch am Zaun vor einem üblen Sturz retten konnten. Am Rad angekommen, habe ich mich unglaublich auf die Radstrecke gefreut, die laut Berichten anderer super flach und mitten durch die Stadt gehen sollte. Tja auch hier muss ich sagen, dass ich eher enttäuscht war. Die Radstrecke war super verwinkelt an vielen Stellen, am Messegelände gab es eine richtig starke Bodenwelle, die nur sehr sehr spärlich gekennzeichnet war. Auch ist es meiner Meinung nach nicht notwendig, für die Athleten auf einer engeren Straße bei so einem großen Event eine gegenüberliegende Streckenführung zu machen. Leider habe ich hier an dieser Stelle auch einen größeren Unfall in den zwei Athleten involviert waren, mitbekommen. Der Krankenwagen musste hier, aufgrund der engen Straße und der entgegenkommenden Athleten auf der anderen Fahrbahn , die zurück in die Stadt führende Fahrbahn komplett sperren, sodass wir Athleten von Ordnern aufgehalten wurden kurz vor der Unfallstelle und unsere Räder seitlich am Unfallort vorbeischieben mussten und erst kurz dahinter wieder aufsteigen durften. Ich hoffe den beiden Athleten geht es mittlerweile wieder gut und der Veranstalter überdenkt die Radstreckenführung an der Stelle noch einmal.

Der wohl angenehmste Teil dieses Triathlons war das Laufen. Die Strecke wird bei der Sprintdistanz zweimal durchlaufen und es gibt soweit nichts zu meckern. Der Zieleinlauf war ein wenig unspektakulär, aber das wahrscheinlich auch, weil es sich hier wieder um ein größeres Massenevent handelt und hier ja mehrere Stunden Athleten ins Ziel kommen, wobei das bei Ironman ja auch der Fall ist und hier die Stimmung ganz anders aussieht. Alles in allem hat es bei mir für den 8. Platz der Frauen Gesamt gereicht, womit ich bei dieser Distanz und dem wenigen Training in den Tagen und Wochen davor wirklich zufrieden bin. Insgesamt würde ich das Event aber nicht unbedingt empfehlen, da es kleinere bessere Events gibt mit einer deutlich schöneren Atmosphäre in dem Zeitraum. Aber macht euch doch selbst ein Bild : https://www.t3-duesseldorf.de/  😉

Ausblick

Der Juli war recht vollgepackt, muss ich zugeben, daher ging es am darauffolgenden Wochenende gleich weiter mit einem triathlon-technischen Highlight. Nämlich das Supporten beim Ironman Frankfurt. Auch hatte ich dieses Jahr die Möglichkeit beim berühmten Hamburg Wasser Triathlon zuschauen zu können, dem größtenTriathlon weltweit mit über 20.000 startenden Athleten. Da der Bericht aber sonst zu lange wird, folgt dieser Einblick und was noch so los war im Juli in einem Teil 2 meines Juli – Monatsrückblicks.

Print Friendly, PDF & Email

Leave a Reply

Your email address will not be published.